„Jugend forscht“ besucht Flughafen

Einen ganz besonderen Ausflug haben drei Schüler der Q12 ihren Mitschülern kurz vor Weihnachten beschert. Die drei Schüler nahmen mit ihrer Arbeit über mathematische Aspekte der Sternform im vergangenen Jahr beim Wettbewerb „Jugend forscht“  teil und gewannen eine Führung am Nürnberger Flughafen für ihre ganze Klasse. Da in der Kursphase keine Klassen mehr gebildet werden, wurde dieser Ausflug kurzerhand zum Klassentreffen der ehemaligen 10e, die alle drei Schüler besuchten, erklärt.

Dass die Schülerinnen und Schüler dabei wie VIPs behandelten wurden, zeigte sich schon an der Sicherheitskontrolle. Nicht durch den normalen Eingang  ging es hinein, sondern durch den für Piloten und Stewardessen. Leider musste diesen Vortritt gewährt werden, was dazu führte, dass der Sicherheitscheck länger dauerte und so zum Bedauern aller ein seltenes Spektakel verpasst wurde: Der Schwertransporter der Lüfte, eine Antonow 124 hob vom Dürer-Airport ab, während die Schülerinnen und Schüler noch auf gefährliche Gegenstände untersucht wurden.

Da man keine fand, konnte die Besichtigung losgehen. Zu Fuß ging es bis zum Rande des Vorfelds, wo schon ein Bus auf uns wartete. Dieser fuhr uns über das Vorfeld, vorbei an der Flughafenfeuerwehr, den ehemaligen Technikhallen von Airberlin zu Versorgungs- und Hilfsfahrzeugen. Da währenddessen der Flugbetrieb normal weiter ging, wurden wir hautnah Zeuge einiger Starts und Landungen und konnten verfolgen wie ein Flugzeug bewegt und eingewunken wird. Dabei versorgte unser Guide uns mit nahezu zahllosen Fakten und Informationen über alle Bereiche des Flugbetriebs. Ein beeindruckendes Highlight war sicher auch der Besuch des Parkplatzes für Privatjets, die in allen Preis- und Ausstattungsklassen vor uns standen, zerlegt und gewartet wurden.

Der Höhepunkt jedoch war sicherlich eine Fahrt über die Startbahn, die, worauf mehrfach hingewiesen wurde, nur ganz wenige Busfahrer machen dürfen. Dabei konnten alle Exkursionsteilnehmer eine Perspektive genießen, die sonst alleine den Piloten vorbehalten ist. Da der Bus jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h beschleunigte, blieben alle auf dem Boden und konnten nach kurzer Rückfahrt den Flughafen durch das reguläre Terminal wieder verlassen.

J. König