Profil

An unserer Schule unterrichten inzwischen  circa 100 Lehrkräfte rund 1100 Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlich-technologischen und der sprachlichen Ausbildungsrichtung des bayerischen Gymnasiums.

Alle unsere Schülerinnen und Schüler beginnen in der 5. Jahrgangsstufe mit Englisch als erster Fremdsprache. Mit Beginn der 6. Jahrgangsstufe lernen die Schülerinnen und Schüler Latein oder Französisch (Entscheidung im Laufe der Jahrgangsstufe 5). Mit der 8. Jahrgangsstufe kommt dann für die Schüler des sprachlichen Gymnasiums noch Spanisch als dritte Fremdsprache hinzu.( mehr zu den Zweigen)

Für die Betreuung am Nachmittag ist seit 2009 eine Offene Ganztagsschule eingerichtet, in der derzeit 9 Personen etwa 130 Schülerinnen und Schüler von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 13.10 Uhr bis 16.00 beim Anfertigen der Hausaufgaben betreuen, bei der Schulaufgabenvorbereitung unterstützen oder beim Spielen und Basteln anleiten und beaufsichtigen.

In unserer Schule haben wir das Ziel, allen unseren Schülerinnen und Schülern mit einem niveauvollen, soliden Wissen alle fachlichen Voraussetzungen für Ausbildung, Studium und Beruf mitzugeben. Daneben wollen wir den uns anvertrauten jungen Menschen aber auch eine breite soziale Kompetenz vermitteln, die es ihnen ermöglicht, die Herausforderungen des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens in Familie, Universität und Berufsleben der modernen Welt erfolgreich zu meistern. Um das Erreichen der beiden Ziele nachhaltig zu garantieren, wurden in enger Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schülern und Eltern in den letzten Jahren Kontroll- und Regulierungsmaßnahmen entwickelt. Dazu gehören unter anderem:

  • Intensivierungskonzept mit verpflichtenden Zusatzstunden in der 2. Fremdsprache (Jgst. 7), Mathematik (Jgst. 8), Spanisch bzw. Chemie (Jgst. 9) und Deutsch (Jgst. 10)
  • Förderunterricht und Mentoren zur Förderung von ausgewählten Schülern der Mittelstufe
  • Jährliche Leistungstests in Kernfächern überprüfen den Leistungsstand der einzelnen Klassen
  • Regelmäßige, von Schülern gestaltete Unterrichtsstunden zu Themen, die die Schüler selbst bestimmen dürfen (MODUS21-Maßnahme „Zeit für uns“)
  • Schulwegbegleiter („Coolrider“), die u.a. von Mitarbeitern der VAG-Akademie, der Bundespolizei und des ADAC ausgebildet werden
  • Mediatoren zur Streitschlichtung

Um soziale Kompetenzen glaubwürdig vermitteln zu können, ist es erforderlich, dass alle an der Ausbildung beteiligten Personengruppen rücksichtsvoll und mit dem erforderlichen gegenseitigen Respekt miteinander umgehen. Damit das auch in kritischen Situationen gelingen kann, wurde von Mitgliedern des Elternbeirates und des Personalrates, der Vertretung des schulischen Personals, ein Gesprächsleitfaden entwickelt. Da sich diese Zusammenarbeit von Lehrkräften und Elternvertretern bewährte, beschäftigt sich derzeit der Arbeitskreis „Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit der Frage, wie durch eine Verbesserung der Kommunikation zwischen diesen beiden Personengruppen, die gemeinsame Aufgabe, die Erziehung und Ausbildung junger Menschen, noch besser gelingen kann. Die Begrüßungsmappe für die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe und die Einführung des Elternportals sind erste erfolgreiche Projekte dieser Arbeit.

Seit dem ersten Schultag unserer Schule am 12.9.1995 haben sich die räumlichen, personellen und fachlichen Rahmenbedingungen unserer Schule im Speziellen und des bayerischen Gymnasiums im Allgemeinen erheblich geändert.

Geblieben ist aber unser Hauptziel:

Eine fachliche und eine soziale Kompetenz, die wir unseren Schülerinnen und Schülern für ihre Zukunft mitgeben wollen, für die Fortsetzung ihrer Ausbildung und für ihre zukünftige Verantwortung in der globalen Gesellschaft.

Friedrich Arnet, Schulleiter