Leistungserhebung

Vereinbarungen der Lehrerkonferenz zu Leistungserhebungen gültig im Schuljahr2016/2017

1. Mündliche Schulaufgaben in modernen Fremdsprachen:

  1. Französisch in Jgst. 8, 9 und 10
  2. Spanisch in Jgst. 9 und 10
  3. Englisch in Jgst. 7, 9 und 10

2. Substitution von Schulaufgaben im Fach Deutsch:

I.  zwei Kurzarbeiten statt einer Schulaufgabe in Jgst. 5 und 7

II.  zwei Tests statt einer Schulaufgabe in Jgst. 6

III.  Präsentation statt einer Schulaufgabe in Jgst.8

3. Substitution von Schulaufgaben im Fach Englisch:

I.  zwei Tests statt Schulaufgabe in Jgst. 6

II.  zwei Tests statt Schulaufgabe in Jgst. 10

4. Substitution einer Lateinschulaufgabe der 7. Jgst. durch zwei Grammatik- und Wortschatztests

5. Mathematik:

erhöhter Anteil von Grundwissen in Schulaufgaben der Jgst. 5 bis 7; Beteiligung an Jahrgangsstufentest in Jgst. 8 und 10; schulinterner Leistungstest in Jgst. 6, 7 und 9 (Wertung als kleiner Leistungsnachweis)

6. Kurzarbeiten,

die keine Schulaufgabe ersetzen: Jahrgangsstufen und Fächer werden in der Anfangskonferenz bzw. in einer Fachsitzung für das jeweils folgende Jahr festgelegt

7. Angekündigte kleine schriftliche Leistungserhebungen (einheitliche  Bezeichnung „Test“):

  1. Die Termine von Tests werden spätestens eine Woche vorher bekannt gegeben.
  2. Der Stoff von Tests darf maximal die Inhalte von 6 Unterrichtsstunden umfassen.
  3. Eine Nachschrift von Tests ist nicht notwendig aber möglich. Entweder schreiben alle Schüler nach, die beim Test nicht anwesend waren, oder keiner.

8. Regeln für die Terminierung von Schulaufgaben, Kurzarbeiten, Tests und Stegreifaufgaben:

Jahrgangsstufen 5-10:

      1. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen dürfen keine zwei Schulaufgaben geschrieben werden. Ausnahme: Eine der Schulaufgaben ist Deutsch.
      2. An sieben aufeinanderfolgenden Tagen (z. B. von Mittwoch bis zum darauf folgenden Dienstag) dür­fen höchstens zwei Schulaufgaben geschrieben werden. Ausnahme: Eine der Schulaufgaben ist Deutsch und es sind maximal zwei Schulaufgaben in jeder Kalenderwoche.
      3. Die Regeln a) und b) gelten auch für Kurzarbeiten und Leistungstests, die eine Schulaufgabe ersetzen.
      4. Am letzten Schultag vor Ferien soll nur in Ausnahmefällen eine Schulauf­gabe stattfinden.
      5. Am ersten Schultag nach Ferien dürfen keine Schulaufgaben geschrieben werden.
      6. An einem Schultag sind keine zwei angekündigten schriftlichen Leistungsnachweise möglich (d. h. jeweils nur eine der Leistungserhebungen Schulaufgabe / Kurzarbeit / Test). Für eventuelle Stegreifaufgaben am gleichen Tag gilt:

I. Stegreifaufgabe und Schulaufgabe sind nicht möglich.

II. Stegreifaufgabe und Kurzarbeit sind nicht möglich.

III. Stegreifaufgabe und Test (siehe Ziffer 7) sind möglich.

Qualifikationsphase der Oberstufe (Q11/12):

      1. Für Leistungsnachweise am gleichen Schultag gilt:

I.  Kurzarbeit / Test / Stegreifaufgabe und Schulaufgabe sind nicht möglich.

II.  Test / Stegreifaufgabe und Kurzarbeit sind möglich.

III.  Für das Durchführen von Tests und/oder Stegreifaufgaben an einem Schultag gibt es keine Einschränkungen.

9. Anzahl kleiner Leistungsnachweise: Es werden pro Halbjahr in jedem Fach mindestens zwei kleine Leistungsnachweise gefordert. In Schulaufgabenfächern genügen in Ausnahmefällen (z. B. bei häufigen Erkrankungen) auch insgesamt drei kleine Leistungsnachweise im Schuljahr, die aber nicht alle drei im gleichen Halbjahr ermittelt werden dürfen.

Zur Art der Leistungsnachweise ist zu beachten: In einem Schuljahr müssen von jedem Schüler mindestens zwei schriftliche und mindestens zwei mündliche Leistungsnachweise gefordert werden.

10. Teilnahme an Schulaufgaben, Kurzarbeiten und Tests nach vorheriger Erkrankung:

      1. Bei Abwesenheit in der vorausgegangenen Stunde besteht keine Verpflichtung zur Teilnahme.
      2. Fehlte der Schüler nur in der ersten der beiden Vorstunden (war er also in der unmittelbaren Vorstunde anwesend) und hatte er ausreichend Gelegenheit, die Inhalte der vorletzten Stunde nachzuholen, muss er an der Stegreifaufgabe teilnehmen. Ob ausreichend Gelegenheit bestand, die versäumten Inhalte nachzuholen, entscheidet der Fachlehrer. Dabei muss auch berücksichtigt werden, ob der abgeprüfte Stoff anhand von Hefteintrag und Schulbuch von einem abwesenden Schüler vollständig nachgelernt werden konnte. Im Zweifelsfall schreibt der Schüler mit, bringt einen Hinweis mit Begründung auf der Arbeit an und der Fachlehrer entscheidet dann nachträglich.

Beispiele für Nichtwertung:

I.    Vorstunden jeweils Montag und Dienstag – Stegreifaufgabe am Mittwoch: keine ausreichende Gelegenheit

II.    Schüler kommt nach längerer Krankheit (mindestens drei Stunden) in der zweiten der Vorstunden zum ersten Mal wieder in den Unterricht: fehlender inhaltlicher Zusammenhang

11. Teilnahme an Schulaufgaben, Kurzarbeiten und Tests nach vorheriger Erkrankung:

Wenn ein Schüler mehrere Tage krank war und am ersten Tag des Schulbesuches eine Schulaufgabe, eine Kurzarbeit oder ein Test stattfindet, ist davon auszugehen, dass er diese Leistungserhebung mitschreibt.

Falls der Schüler bzw. seine Eltern dies nicht wollen (z. B. weil der versäumte Unterrichtsstoff sehr umfangreich war oder keine Möglichkeit zur Vorbereitung bestand), muss der Schüler einen dementsprechenden Antrag der Erziehungsberechtigten zu dem Termin der Leistungserhebung mitbringen. Über die Genehmigung dieses Antrages entscheidet der betroffene Fachlehrer. Deshalb wird dringend geraten, im Vorfeld mit diesem Lehrer (z. B. telefonisch) Kontakt aufzunehmen.