Erster Platz im mittelfränkischen Lesewettbewerb Englisch

Wettbewerbe

Einen großartigen Erfolg durfte in diesem Schuljahr Johanna Arend (7a) feiern: sie gewann den 21. Englischen Lesewettbewerb für mittelfränkische Gymnasien, der am 25. Februar 2026 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ausgetragen wurde. Johanna setzte sich gegen 32 Schülerinnen und Schüler aus Mittelfranken durch. Die Bewertung lag bei Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftlern des Instituts für Anglistik und Amerikanistik, des Fremdsprachenzentrums und des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik der Friedrich-Alexander-Universität. Mit Johannas Sieg gehört das Gymnasium Eckental nun zu den drei Gymnasien, die die meisten Siege in der Geschichte des mittelfränkischen Englischen Lesewettbewerbs errungen haben.

In der ersten Runde wurde von den Schülerinnen und Schülern ein bekannter und ein unbekannter Text vor der Jury vorgetragen. Johanna hatte einen Text aus der Anfangsszene von „Harry Potter: The Philosopher‘s Stone“, ausgewählt. „Ich mag den Anfang von Büchern, wenn alles noch offen ist und man nicht genau weiß, was kommt“, begründete sie die Wahl der Textstelle.

Die sechs Besten mussten ihr Können dann im Senatssaal der Universität vor etwa 150 Zuhörerinnen und Zuhörern unter Beweis stellen. „Ich war wirklich aufgeregt“, erzählte Johanna, „aber ich habe einen Trick: Wenn man knapp über die Menschen hinweg schaut, haben sie den Eindruck, angeschaut zu werden, obwohl man sie eigentlich gar nicht sieht.“ Das gebe ihr das Gefühl, mit sich und dem Buch alleine zu sein.

Initiator des Wettbewerbs, Dr. Christoph Schech, der während einer Feierstunde am Gymnasium Eckental Johanna die Sieger-Plakette überreichte, lobte Johannas herausragende Lesekompetenz, die sich in Betonung, Tempo, Lautstärke, Aussprache und kreativer Gestaltung gezeigt habe. Wichtig bei einem solchen Wettbewerb sei aber auch durchzuhalten, so Schech. „Johanna ist nicht nur hervorragend gestartet, sie kam auch kraftvoll und ausdrucksstark bis zum Ende“, erklärte Schech. Für den Anglisten und Pädagogen geht es bei dem Englischen Wettbewerb aber um weit mehr als um möglichst perfektes Vorlesen. Der Wettbewerb solle einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen leisten. „Erst die Sprache ermöglicht es, mit Menschen aus anderen Ländern in Kontakt zu treten“, erläuterte Schech. „Manchmal nimmt man Gemeinsamkeiten wahr, manchmal Unterschiede, aber immer denkt man über sich und die Welt nach und gewinnt neue Perspektiven.“

M. Feldrapp