Wissenschaftswoche in den sechsten Klassen

Fächerübergreifendes Projekt

Wissenschaftliches Arbeiten ist längst nicht nur etwas für Universitäten, Forschungseinrichtungen und ältere Schüler. In einer Mini-Wissenschaftswoche haben sich die Klassen 6a und 6e mit ihren Kernfachteams Ende Juli an eigene kleine Forschungsprojekte herangewagt.

Zunächst wurden rund um das Rahmenthema Freizeit Themen gewählt und Untersuchungsschwerpunkte formuliert. Die Gruppen beschäftigten sich damit, wie viel Freizeit verschiedene Altersgruppen haben und wie sie gefüllt wird. Es ging zum Beispiel um Mediennutzung in der Freizeit, ein sinnvolles Zusammenspiel von Hausaufgaben und freier Zeit oder um die Entwicklung des Spielens. Während die Deutschlehrkräfte halfen, die Fragebögen zur Datenerhebung in Schule, Familie und Freundeskreis präzise zu formulieren und die Ergebnisse sprachlich angemessen vorzustellen, trainierten die Mathematik-Lehrer mit den Teams, die Umfrage-Ergebnisse korrekt zu berechnen und in die Form von Diagrammen zu bringen. Die Englisch-Lehrerinnen unterstützten vor allem bei Recherchen im englischsprachigen Raum. Nach einer Woche fächerübergreifenden Arbeitens stellten die Teams ihre Ergebnisse in Form eines Posterkongresses im Mehrzweckraum der Schule vor, zum Teil sogar in englischer Sprache.

„Freizeit fühlt sich für jeden anders an“, resümierte David aus der 6a, „es geht aber immer darum, frei zu wählen, was man tut“. Das Team empfiehlt deshalb, immer wieder innezuhalten und zu überlegen, was man eigentlich will.

Kernfachteam der 6a (Frau Feldrapp, Herr König, Frau Toplak-Jovic) und der 6e (Frau Felser-Friedrich, Frau Jungeblodt, Herr Stenzenberger)