Im Rahmen des fächerübergreifenden Projekts „Second Skin – Mode als zweite Haut“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e im Biologieunterricht mit der faszinierenden Welt der Wirbellosen und ließen sich davon im Kunstunterricht zu Modeentwürfen inspirieren.
In der fächerübergreifenden Einheit ging es zunächst ausgestattet mit Becherlupen, Pinzetten und Bestimmungshilfen nach draußen auf das Schulgelände, wo verschiedenste Kleintiere wie Spinnen, Bienen oder Schnecken beobachtet und bestimmt wurden.
Anschließend wurden ausgewählte Präparate im Biologiesaal unter dem Binokular und Mikroskop genauer untersucht. Besonders beeindruckend waren die feinen Strukturen von Flügeln, Facettenaugen oder Chitinpanzern, die mit bloßem Auge kaum sichtbar sind. Bereits während der Beobachtungen entstanden erste detailreiche Skizzen der Präparate.
Inspiriert von den zuvor beobachteten Strukturen und Formen entwickelten die Schülerinnen und Schüler dann im Kunstunterricht eigene Modeentwürfe für Gliederpuppen aus Holz. Die Entwürfe griffen verschiedene Merkmale der Wirbellosen wie zum Beispiel Flügelmuster, Segmentierungen und Panzerstrukturen gestalterisch auf.
Parallel dazu vertieften die Schülerinnen und Schüler im Biologieunterricht ihre Kenntnisse zu einem selbst ausgewählten Vertreter der Wirbellosen und stellten ihrer Klasse diesen anhand eines Steckbriefs vor.
So verband das Projekt naturwissenschaftliches Arbeiten mit künstlerischer Gestaltung und eröffnete den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf die Formenvielfalt und Ästhetik der Natur.
T. Konschewitz und W. Prophet












