Rückblick auf die Wissenschaftswoche 2026 zum Rahmenthema „Extreme“ am Gymnasium Eckental

Wissenschaftswoche 2026

Mit dem Präsentationstag ist die Wissenschaftswoche 2026 am Gymnasium Eckental erfolgreich zu Ende gegangen – eine intensive, lebendige und inspirierende Woche, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie engagiert, kreativ und reflektiert Schülerinnen und Schüler wissenschaftlich arbeiten können. In über 30 Teams entstanden fundierte Fragestellungen, durchdachte Forschungsprozesse und überzeugende Präsentationen, die das gesamte Spektrum schulischer Wissenschaft sichtbar machten.

Extrem anders – Selbstständiges Forschen in der Arbeitsphase

Im Gegensatz zum normalen Unterrichtsbetrieb wurden in dieserWoche der reguläre Unterrichtsstrukturen bewusst aufgelöst, um Raum für umfassendes Arbeiten zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe forschten in Kleingruppen an selbstgewählten Untersuchungsschwerpunkten innerhalb des gemeinsamen Rahmenthemas „Extreme“. Dieses wurde unter verschiedenen fachlichen Sichtweisen beleuchtet.  Begleitet von ihren betreuenden Lehrkräften, aber weitgehend selbstgesteuert, recherchierten sie Literatur, entwickelten Fragestellungen, werteten Daten aus, führten Experimente durch oder analysierten gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Untersuchungsschwerpunkte reichten von der Betrachtung „Extremer Geldsummen – Wer bestimmt den Wert von Kunst?“ über die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Trends „#looksmaxxing – An extreme TikTok Trend“ und der „Instrumentalisierung von Umweltkrise und Klimawandel – wenn Extreme auf Extreme treffen“ bis hin zur Beleuchtung von „Chaos und Extreme – was passiert, wenn kleine Ursachen große Wirkung haben“.

Extrem hochkarätig – Impulse aus der Wissenschaft: Die Referentenvorträge

Ein weiteres Element der Woche waren die Impulsvorträge externer Referentinnen und Referenten. Sie gaben den Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in wissenschaftliche Praxis, Forschungsalltag und berufliche Werdegänge.

  • Prof. Dr. Kristian Franze sprach über neue Forschungsgebiete, die physikalische und biologische Methoden kombinieren, um grundlegende Mechanismen des zentralen Nervensystems zu verstehen.
  • Dr. Robert Hesselbach informierte über seine unterschiedlichen Forschungsrichtungen in der Romanistik.
  • Dr. Martin Hammer stellte den Alltag eines promovierten Sprachforschers, teils in Mittelhochdeutsch dar.
  • Prof. Annika Frahsa gab Einblicke in die Arbeit aber auch über die Vereinbarkeit der Forschungstätigkeit mit dem Familienleben
  • Dr. Pierre Türschmann sprach über persönliche Karrierewege, Entscheidungsprozesse und die Realität wissenschaftlicher Arbeit zwischen Forschung und dem Druck wirtschaftlich erfolgreich sein zu müssen.

In allen Vorträgen wurde deutlich: Wissenschaft ist kein abstraktes Konstrukt, sondern ein lebendiger Prozess, der aber auch viel Engagement und Enthusiasmus voraussetzt.

Extrem vielseitig –  Der Posterkongress am Abschlusstag

Den Höhepunkt bildete der Präsentationstag am Freitag. In der Aula verwandelte sich das Schulhaus in einen lebendigen Posterkongress. An Stellwänden und Tischen präsentierten die Teams ihre Ergebnisse – verständlich aufbereitet, visuell ansprechend und souverän erläutert. Die Gruppen waren in der Lage, ihre Fragestellung, den gewählten methodischen Zugang sowie zentrale Erkenntnisse zu erklären und kritisch einzuordnen und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zunächst präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten gegenseitig innerhalb der Jahrgangsstufe, anschließend öffnete sich der Kongress für jüngere Klassen, Lehrkräfte, Eltern und weitere Gäste. Die Aula war durchgehend gut besucht, es wurde diskutiert, nachgefragt und gestaunt.

Extrem beeindruckend – Das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler

Die Wissenschaftswoche 2026 war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Sie hat gezeigt, dass die Eckentaler Schülerinnen und Schüler zu anspruchsvollem wissenschaftlichem Arbeiten fähig sind, die weit über Alltagsinteresse hinausgehen.

Ein herzlicher Dank gilt den Referentinnen und Referenten, den betreuenden Lehrkräften sowie allen Schülerinnen und Schülern, die diese Woche mit Leben gefüllt haben. Die Wissenschaftswoche bleibt damit nicht nur ein fester Bestandteil des schulischen Konzepts, sondern auch ein echtes Highlight im Schuljahr.