Die diesjährige Teilnahme am Schulradeln hat dem Gymnasium Eckental nicht nur zahlreiche gefahrene Kilometer, sondern auch den ersten Platz in der Kommune eingebracht. Über einen Zeitraum von drei Wochen zeigte die gesamte Schulgemeinschaft ein beachtliches Engagement und machte das Fahrrad zu einem zentralen Fortbewegungsmittel im Alltag.
Besonders beeindruckend war dabei der Ehrgeiz, der sich durch sämtliche Jahrgangsstufen zog. In der Einzelwertung überragte Lena Fensel aus der Klasse 6g mit herausragenden 569 Kilometern in nur drei Wochen. Auch auf Klassenebene wurde mit großer Ausdauer gestrampelt. Die Gewinnerklasse 11c brachte es auf stolze 2562 Kilometer, dicht gefolgt von der Klasse 7a, die mit 2537 Kilometern nur knapp dahinter landete. Dass dieses sportliche Engagement generationenübergreifend funktionierte, bewies zudem die Schulfamilie aus Lehrkräften, Eltern und Mitarbeitenden, die sich ebenfalls aktiv beteiligte und Kilometer sammelte.
Dass der Bewegungsdrang der Schülerschaft nicht an offizielle Wettbewerbszeitfenster gebunden ist, bewies die Klasse 5a. Sie weitete das Projekt kurzerhand aus und nahm bereits ab April an der Klimatour des Verkehrsclub Deutschland teil. Bis Mitte Juli brachten es die Schülerinnen und Schüler auf unglaubliche 14.500 Kilometer, womit sie sich deutschlandweit unter den ersten fünfzehn Plätzen positionieren konnten.
Erwachsene stehen dem sportlichen Nachwuchs in nichts nach, wie das Projekt Mit dem Rad zur Arbeit der AOK zeigt. Im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August 2027 starteten Lehrkräfte und Mitarbeitende gemeinsam in Viererteams, um den Weg zum Arbeitsplatz regelmäßig auf zwei Rädern zurückzulegen.
Als zertifizierte Umweltschule liegt dem Gymnasium Eckental die Bewusstseinsbildung für nachhaltige Mobilität besonders am Herzen. Radfahren ist dabei längst keine reine Ausflugsbeschäftigung mehr, sondern ein wichtiger Beitrag zur Alltagsmobilität. Indem die jungen Menschen und die gesamte Schulfamilie erfahren, wie viel Freude es macht, Strecken aus eigener Kraft und ganz ohne Abgase zu bewältigen, wächst die Begeisterung für das Fahrradfahren wie von selbst. Jeder getretene Kilometer ist ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz und ein gelungener Schritt in eine Zukunft, in der Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich Teil des Alltags bleibt.
A. Wenig
